11 praktische Tools und Services für virtuelle Startups

30. Juni 2011 08:43

Im Blog Escaping the 9 to 5 stieß ich kürzlich auf eine Liste von 17 sogenannten “Killer Tools”, die Autorin Maren Kate für virtuelle Startups zusammengestellt hat. Abgesehen davon, dass manche Services nur in den USA verfügbar sind, ist doch auch einiges dabei, das man hierzulande nutzen kann. Dazu hier die Highlights nebst einiger Beispiele deutschsprachiger Pendants:

File Sharing

Für mich mitttlerweile unverzichtbar und superpraktisch. Dropbox heißt hier hier der Kandidat, der weltweit immer mehr Nutzer findet, auch wenn sich das Unternehmen vor kurzem eine peinliche Datenpanne geleistet hat. Dropbox ist ideal, wenn man von meheren Geräten auf all seine Dateien zugreifen will (z.B. PC, Netbook und Smartphone).

Daneben gibt es für verschiedene Zwecke noch eine ganze Reihe weiterer Services für File Sharing und Datentransfer, die ich demnächst noch genauer unter die Lupe nehmen werde, da ich für den sicheren und praktischen Austausch großer Dateien mit unseren B2B-Kunden noch ein taugliches Tool suche.

Kollaboratives Notizbuch

Das ist sozusagen die Kiste, in die jeder seine Ideen, Bookmarks, Memos, oder Dateien verschiedener Art reinwerfen und mit Etiketten zwecks besserer Wiederauffindbarkeit versehen kann. Das Ganze ist natürlich auch mobil abruf- und befüllbar. Klar, hier ist Evernote das ultimative “schweizer Taschenmesser”, das virtuelle Gedächtnis.

Die verschiedenen Funktionen von Evernote finden sich allerdings auch in diversen anderen Tools – nur eben nicht in dieser geballten Zusammenstellung. Ich persönlich nutze Evernote daher zur Zeit nicht, einfach weil ich das meiste mit Delicious, GoogleDocs, Dropbox und Rememberthemilk abdecke. Und auf die Tools würde ich erstmal ungern verzichten.

Virtuelle Postadresse und -bearbeitung

Man bekommt eine echte Adresse, von der die Post dann entweder weitergeleitet oder direkt eingescannt wird zum virtuellen Postfach. Ähnliche Services in Deutschland: Zum Beispiel Bueroservice24 oder das ebuero.

Papierloses Büro

Etwas weiter geht´s noch mit  Shoeboxed.com. Man schickt dort einfach seine Eingangsrechnungen und Visitenkarten hin, und der Service scannt die Sachen nicht nur ein, sondern liest auch gleich systematisch die Daten aus, so dass kein Abtippen durch die Buchhaltung mehr nötig ist.

In Deutschland bin ich in dem Bereich auf die Angebote von Iron Mountain und digitalarchivieren.de gestoßen. Dort werden solche Services anscheinend ebenso angeboten, aber irgendwie suggeriert mir eher Shoeboxed.com eher das was ich bezüglich des nervigen Buchhaltungszeugs will: Einfachheit!

Virtuelle Telefonanlage(VOIP)

Per Voice-over-IP telefonieren und vor allem eingehende Anrufe verwalten. Beispiele deutschsprachiger Angebote sind Nfon oder Sipgate.

Cloud Kalender

Kalender über PC, Smartphone und andere Geräte verwalten und mit Kollegen gemeinsame Termine planen. Hier bieten sich neben dem Google-Kalender eine Reihe von Team- und Projektmanagementtools.

Team- und Projektmanagement

Gemeinsames Organisieren von Projekten, Todo-Listen und Dokumenten. Deutschsprachige Angebote: U.a. Planzone, Projectplace

Virtuelle Rechnungsstellung und -verwaltung

Ich habe von noch keinem Gründer gehört, er sei ein Buchhaltungsfan. Ich bin das ebensowenig. Umso besser, wenn man die Sache vereinfachen und online mit nützlichen Tools abbilden kann. Fastbill ist so ein Service. Hier muss sich jedoch jeder das Richtige für seine spezifischen Gegebenheiten im Unternehmen raussuchen, denn kein Service eignet sich für alle Arten von Unternehmen.

Interne Kommunikation

Maren Kate empfiehlt dazu Yammer als Social Network im Unternehmen. Wir haben den Service auch mal eine Zeitlang eingesetzt. Mit den vier bis fünf Leuten, die unser Team umfasst, hat allerdings der Skype-Chat letztendlich vollkommen ausgereicht – der wird dafür aber umso intensiver genutzt.

Virtuelle Assistenten

Nach und nach finde ich immer mehr Gefallen an den Services der virtuellen Assistenten. Erst kürzlich ergab sich bei einem Kundenauftrag wieder eine ziemlich zeitfressende Recherche, die ich mein-virtuellerassistent.com anvertraut habe. Die Sache wurde prompt und wunschgemäß erledigt, während ich mich um andere Dinge kümmern konnte.

Weitere Anbieter aus dem Bereich finden sich in dieser Liste zu Preisen und Leistungen von Services mit virtuellen Assistenten.

Starbucks

Ich sage mal: Geschmackssache. Maren Kate ist auf jeden Fall Starbucks-Fan, und arbeiten kann man mit Starbucks zugegebenermaßen weltweit.

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