WordPress als Startbasis neuer Web-Projekte und -Startups
WordPress ist längst mehr als eine reine Blogging-Plattform. Mit WordPress kannst du mittlerweile diverse Arten von Websites einfach und kostengünstig ohne Programmierkenntnisse erstellen. Und eben weil es so einfach in der Handhabung ist, ist WordPress immer öfter die erste Wahl, wenn es um neue Geschäftsmodelle und Web-Projekte geht.
Daher werde ich hier im Blog eine kleine Serie “WordPress-Basics” starten, in der ich die wichtigsten Stationen zum Aufbau der eigenen WordPress-Seite als Tutorial darstelle.
WordPress-Basics, die Erste
Zum Start soll es zunächst darum gehen, was WordPress eigentlich im Einzelnen zum Starten neuer Geschäftsmodelle prädestiniert?
Wenn du ein neues Online-Projekt oder -Startup auf die Schiene setzen willst, ist von Anfang an eine vernünftige Website der Dreh- und Angelpunkt. Das Ganze sollte natürlich ansprechend designt sein, und das eine oder andere Feature sammelt sich in der Konzeptionsphase ebenso auf der Wunschliste an.
Würdest du eine solche Wunschliste dann als Briefing einer Agentur geben, bekämst du wahrscheinlich ein Angebot im vier- bis fünfstelligen Bereich.
Vielleicht es das Projekt auch wert, also nichts gegen gute Agenturarbeit, nur ist das Budget zum Start eines neuen Projekts meist nicht das allergrößte, so dass eine andere Lösung her muss: WordPress.
Ist WordPress nicht eher zum Bloggen gedacht?
Klar ist: Das System WordPress wurde ursprünglich als Software für Blogger entwickelt. Und dazu ist es auch nach wie vor hervorragend geeignet. WordPress ist die weltweit am weitesten verbreitete Software zum Bloggen.
Aber WordPress hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt zu einem vollwertigen Content Magement System (CMS) für unterschiedlichste Arten von Websites.
Du kannst also nicht nicht nur chronologisch sortierte Blogposts publizieren, sondern auch Seiten erstellen und mit diversen Plugins Widgets und andere Features in die eigene Website einbauen.
WordPress erfordert keine Programmierkenntnisse
Guckt man sich mit WordPress gestaltete Websites an, mag man als Nicht-Programmierer und Nicht-Designer ins Staunen kommen. Die professionellen Designs und ausgefeilten Widgets sehen vielfach nach erstklassiger Maßarbeit aus.
WordPress ist aber quasi ein System für (fast) jedermann. Hast du es einmal installiert, kann sich auch ein Nicht-Programmierer (wie ich) spielerisch nach und nach die gesamte Funktions- und Gestaltungsvielfalt selbst erarbeiten.
Wie die meisten Content Management Systeme bietet WordPress ein Grundgerüst, eine Art Rahmen, innerhalb dessen du dich als Baumeister deiner Website austoben kannst. Logischerweise erlaubt dieser Rahmen nicht absolut jede erdenkliche komplexe Struktur oder jedes Feature in der exakt gewünschten Form.
Dafür bietet WordPress aber einen riesigen Pool an Komponenten aus Designs und Funktionen, mit denen man sich eine Seite zusammenstellen kann, die den persönlichen Wünschen sehr nahe kommen kann.
Für jede Funktion ein passendes WordPress-Plugin
Um die einmal installierte Website mit zusätzlichen Widgets, Shop-Funktionen oder anderen Features zu bestücken, empfehle ich, einfach mal die WordPress-Plugin-Directory oder den Shop Codecanyon durchzusehen.
Ob Kontaktformulare, SEO-Tools oder Widgets für Social Networks – für etliche erdenkliche Funktionen gibt es passende Plugins.
Das Installieren eines solchen Plugins gehr rasend schnell: Einfach runterladen, und im eigenen WordPress-CRM hochladen und sich selbst installieren lassen.
Tausende Themes zur professionellen Gestaltung
Eine ähnlich große Vielfalt bietet sich beim Thema Design. Das Design einer WordPress-Website basiert normalerweise auf einem sogenannten Theme. Das ist sozusagen eine Art Vorlage, die den Rahmen herstellt, Schriften, Farben und die Struktur einer Seite bestimmt.
Diese Themes kannst du ebenso bei verschiedenen Anbietern runterladen und im CMS ruck zuck installieren. Meistens lassen sich die Themes nach der Installation noch individualisieren.
Es ist in meinen Augen absolut wahnsinnig, wieviele unterschiedliche Themes man zum Beispiel bei Themeforest bekommen kann. Dabei kosten die Design-Vorlagen meist unter 100 Euro, und sind teils sogar komplett gratis. Für ein kommerzielles Projekt sollte man aber besser die 30 oder 80 Euro auf den Tisch legen.
Fazit: WordPress als ideale Basis in der Startphase
Neue Web-Projekte bedürfen in der Startphase in immer weniger Fällen einer kompletten (teuren) Neu-Programmierung. Per WordPress können auch Nicht-Programmierer ziemlich schnell und einfach einen absolut professionellen Web-Auftritt hinbekommen.
Die hundertprozentige Individualität wird es zwar nicht geben, aber mit einer überwältigenden Fülle an Themes fürs Design und Plugins für zusätzliche Features lassen sich die unterschiedlichsten Arten von Websites zusammenstellen.
Außerdem macht das Gestalten mit WordPress sogar richtig Spaß!
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17:43
Dem Artikel kann ich zustimmen. WordPress bietet eine gute Basis, wenn einem die Out-of-the-Box-Lösungen ausreichen. Viele Plugins bieten eigentlich für jeden was. Auf jeden Fall gilt: erstmal nach einem Plugin googlen.
Hat man die Seite mit den Grundfunktionen zusammen, kann man die Idee erstmal testen. Bei Erfolg kann man später immer noch anpassen. So machen wir es auch bei myapartment.is – die WordPress-Verwandschaft ist zwar unverkennbar, aber mal im Ernst: das erkennen eh nur die Profis.
18:22
Klar, erkennbar ist bei Deiner Seite zwar schon, dass sie mit WordPress erstellt wurde. Aber ist sie dadurch schlechter als eine komplette Eigengestaltung? Ich finde, entscheidend ist letztlich doch eher, ob die Seite aus User-Sicht gut funktioniert und ansprechend aussieht. Und das dürfte doch bei Deinem Projekt der Fall sein.