Startup Olympics – Die Olympischen Spiele der deutschen Gründerszene

16. Juli 2012 13:55

Logo Startup OlympicsDie Startup Olympics stehen vor der Tür, und damit wird auch die deutsche Gründerszene olympisch. Am Wochende 15. bis 16. September starten die Macher des Ideacamps in Berlin dieses neuartige Event für Gründer und Gründungsinteressierte.

Nach allem, was bislang bekannt ist, sieht es aus nach einer Mischung aus Startup Weekend, Barcamp und ja  - Olympiade halt.

Startup Olympics als zweitägiger Intensivworkshop plus vier Wochen Gründungsphase

Die Veranstaltung beginnt mit einem Workshop über zwei Tage, und das ist auch der eigentliche Event. Dem Wochenend-Workshop folgt eine vierwöchige Gründungs- und Wettkampfphase mit anschließender Kür der Gewinnerteams.

Die Teilnehmer können sich an dem Wochenende in Vorträgen und Diskussionsrunden das Rüstzeug zum schlanken Gründen erarbeiten. Gründer tauschen sich untereinander aus, oder bilden mit anderen Gründungsinteressierten Teams. Dazu kommen Coaches und erfahrene Gründer, die die Vorträge halten und Panels veranstalten.

Jedes Panel hat einen thematischen Schwerpunkt. Nach einem Impulsvortrag kann jeder Teilnehmer aktiv werden, Fragen aufwerfen, sich in die Diskussion einbringen. Dabei geht es um Fragestellungen wie beispielswiese:

  • Wie entwickle ich meine Geschäftsidee?
  • Wie baue ich eine Website für 100 Euro?
  • Was steckt konkret hinter Gründungskonzepten wie der Lean-Startup-Methode oder dem Rooting Framework?

Konzeptgründungen im Fokus der Startup Olympics

Mit dem “schlanken Gründen” ist eine Orientierung an Konzepten wie Lean Startup, Bootstrapping und dem Rooting Framework gemeint. All diese Konzepte basieren darauf, in möglichst kurzer Zeit etwas auf die Beine zu stellen, in den Markt zu gehen, ohne vorher lange Anlaufzeiten oder fremdes Kapital in Anspruch zu nehmen.

Der Wettkampf nach dem Event

Nach dem Wochenend-Event beginnt die eigentliche Wettkampfphase der Startup Olympics. Jeder Teilnehmer und jedes Team versucht binnen vier Wochen sein Projekt möglichst weit nach vorn zu bringen.

Um mitzumachen musst Du nicht unbedingt ein komplett neues Projekt aus dem Boden stampfen, sondern kannst auch mit bereits laufenden Projekten an den Start gehen, die mit den Strategien des Events gepusht werden.

Für beide Projekt-Kategorien stehen jeweils folgende Disziplinen zum Wettkampf:

  • Profit. Wer macht in den vier Wochen den meisten Umsatz?
  • Marketing. Wer findet die meisten Neukunden ohne Marketingausgaben?
  • Reichweite. Wer schafft mit seinem Projekt die größte Aufmerksamkeit?
  • Vision. Wer hat die visionärste Idee?

Hingehen und Mitmachen

Wer am Intensiv-Workshop und am anschließenden Wettbewerb teilnehmen will, kann sich hier dazu bewerben. Die Veranstalter wählen alle Teilnehmer persönlich aus, damit die Startup Olympics möglichst fokussiert stattfinden, mit Leuten, die wirklich gründen wollen und entsprechend motiviert sind.

Da sich der Grundgedanke der Startup Olympics am Konzept des bewährten Ideacamps orientiert, und weil das Veranstalterteam einfach aus tollen Leuten besteht, würde ich sagen: Hingehen lohnt sich. Ich selbst werde auch hinfahren und eines der Panels zum Thema Bootstrapping leiten.

Also, bis bald in Baahlinn!

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